Nachfragen

Nachfragen

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Viele Missstände können wir auch dadurch beheben, dass wir uns konsequent weigern, dabei mitzumachen. Das gilt zum Beispiel für die unmenschlichen Arbeitsbedingungen, die in vielen Nähfabriken herrschen, in denen unsere Kleidung entsteht. Sicherlich hast du schon von dem eingestürzten Hochhaus in Bangladesch gehört, in dem Hunderte von Näherinnen umkamen oder schwer verletzt wurden. Die Hinterbliebenen oder arbeitsunfähig gewordenen Näherinnen haben rechtlich keine Möglichkeit, eine Entschädigung einzuklagen. Und die Überprüfungsverfahren, die sicherstellen sollen, dass die Arbeitsbedingungen vor Ort okay sind, haben offensichtlich versagt.

Doch das können sich die Modemarken auch nur deshalb leisten, weil wir uns nicht so sehr dafür interessieren. Sobald sie merken, dass wir unbequeme Fragen stellen oder zu öko-sozialeren Konkurrenz abwandern, werden sie aktiv. Dabei musst du aber aufpassen und darfst dich nicht von sogenannten Greenwashing-Aktivitäten blenden lassen. Das sind Maßnahmen von Unternehmen, die gar keine oder nur geringe öko-soziale Effekte haben, aber von den Unternehmen als großartiger Wandel verkauft werden.

 

Nachfragen hilft

Deshalb wollen wir dir in bei dieser Aktion ein bisschen Mut abverlangen: Geh (beim nächsten Einkauf oder einfach so) mal in die Kleidungsläden und frage nach, wie die Unternehmen es mit dem Umweltschutz und den Menschenrechten halten. Los geht’s!

 

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2 Kommentare auf "Nachfragen"

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Priska
Mitglied

Das ist ja vielleicht ein interessanter Anfang, aber ob der viel bewirkt, resp. grosse Aufklärung bringen kann…hmmm.. aber wer will, der soll das tun 🙂 Wichtig ist einfach, dass wir endlich einsehen, dass keine der „grossen“ Firmen ein Interesse hat, was am Status quo zu ändern! Wer wirklich was gutes tun will, sollte das Einkaufen bei denen lassen und sich im Internet und seiner Umgebung mal schlau machen, was es alles für Alternativen gibt! Davon gibt es glücklicherweise immer mehr!

ilona
Webmaster

Ja, ich denke die Aktion ist vor allem dann wirkungsvoll, wenn es viele machen. Aber das ist ja eigentlich mit allem so… Wir haben uns gedacht, jeder soll am besten die Sachen aussuchen, die sie oder er am liebsten machen mag. Anfang ist am wichtigsten – wo genau Geschmackssache 🙂

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