Konzept für ein müllfrei(re)es Leben

Müllfrei 4: Fortschritte auswerten

Müllfrei leben: Fortschritte dokumentieren und feiern

Du kannst nun entweder dein Müllaufkommen weiterhin kontinuierlich dokumentieren und so monatlich deine Fortschritte ganz genau sehen. Du kannst aber auch einfach zum Beispiel nach einem halben Jahr noch einmal einen Dokumentationszeitraum einschieben und dann die beiden Ergebnisse miteinander vergleichen.
Wenn eine deiner Motivationen ist, Geld zu sparen, dann solltest du auch das vergleichen.

Dazu darfst du natürlich nicht vergessen, am Anfang aufzuschreiben, wie viel du pro Monat für eine bestimmte Sache ausgegeben hast. Dann kannst du das mit dem jetzigen Ergebnis vergleichen.

Frage dich nun:

  • Wo bin ich richtig stolz auf mich? Was ist mir gut gelungen? (Feiere das und belohne dich!)
  • Was hat nicht funktioniert und warum?
  • Was könnte mein nächster sinnvoller Schritt sein auf einem Weg zu einem Zero-Waste-Leben?

Vergiss nur nie bei allem, was du tust: Es soll dir auch Spaß machen und kein Qual sein. Das alles sollte sich für dich wie eine Befreiung anfühlen – und nicht wie Verzicht. Wenn das nicht so ist, dann frage dich, warum das so ist. Was könntest du tun, um Leichtigkeit und Freude in die Sache zu bringen?

Informationsquellen zu Zero Waste
Wenn du noch mehr über das Konzept „Zero Waste“ erfahren willst und weitere Tipps gebrauchen kannst, dann schau doch mal auf die folgenden Seiten. Das sind allesamt – wie wir finden – spannende und informative Blogs von Menschen, die selbst Zero Waste leben:

Müllfrei 3: Wiederverwenden und recyceln (Vorheriger Schritt)
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Kommentare (2)

  • Maria

    Ich kaufe schon seit einigen Monat in Unverpacktläden ein und möchte nun den Schritt weitergehen, zu Hause auch so wenig wie möglich Müll zu produzieren.
    Vor allem was so Kosmetik angeht oder eben Hygieneartikel wie Slipeinlagen zum Beispiel.
    Da habe ich keine gute Alternative. Also muss das entsorgt werden. Das landet meistens in einem Kleinen Abfalleimer in dem eine kleine Tüte ist. Da ich aber gerne weniger Plastik verwenden möchte , frage ich mich nun wie man eine Mülltüte ersetzen soll? Gibt es da überhaupt Möglichkeiten?
    Worauf ich leider auch nur schwer verzichten kann, sind Joghurt und Milch. Da ich leider laktosefreie brauche, kaufe ich das auch noch „normal“ein.

    Liebe Grüsse Maria

    • Hallo liebe Maria, bitte entschuldige vielmals, dass du so lange auf eine Antwort warten musstest. Wir waren in einer kurzen Auszeit, die wir ganz dringend notwendig hatten… Zu deinen Fragen:

    • Es gibt Anleitungen für Slipeinlagen und Monatsbinden zum selber nähen und wieder verwenden, z.B. hier: http://bluebottles.net/2016/01/15/nachhaltige-monatshygiene-binden-selbst-naehen/ Ähnliches gibt es auch für selbst genähte, wieder verwendbare (Watte)Pads.
    • Zero-Waste-Anhänger machen es mit dem Mülleimer wie unsere Großeltern früher: Sie legen sie mit Zeitung aus und waschen sie öfter mal mit einem Wasser-Essig-Gemisch aus. Und/Oder sie nutzen Verpackungsmaterial (z.B. die Plastikverpackung von Klopapierrollen). Allerdings fällt ja auch immer weniger Müll an, sodass man auch immer weniger Mülleimer auskleiden muss…
    • Getreide-Joghurt und -Milch gibt es nur ganz selten in Glasbehältern. Das finde ich auch sehr betrüblich und zugleich erstaunlich, denn Kuhmilch und -joghurt gibt es ja auch im Glas… Ebenso finde ich es sehr schade, dass es veganen Käse, Aufschnitt und Streichpasten nicht an der Frischetheke gibt, sodass wir da auch noch ratlos sind, wie wir das ersetzen sollen. Wir haben schon damit experimentiert, Getreidemilch und -Joghurt selbst zu machen, ebenso veganen Käse. Aber ich gestehe, dass dabei auch noch keine Ergebnisse herausgekommen sind, die uns richtig gut schmecken…

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Ilona Koglin
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