Dankbarkeit üben

Dankbarkeit üben: Komplimente

Dankbarkeit üben: Komplimente

Klar kannst du für eine schöne Tasse Tee dankbar sein, für ein neues Kleid oder auch einen tollen Sommertag. Doch Dinge haben die Eigenschaft, dass sie deine Dankbarkeit nicht zurückspiegeln. Sie wissen schließlich nicht, dass du ihnen dankbar bist.

Wenn du deine Dankbarkeit jedoch auf deine Mitmenschen richtest, dann hat dies eine besonders große Wirkung: Denn wenn du diesen Menschen deine Dankbarkeit mitteilst, verbreitest du damit Glück, Freude und Vertrauen. Das fällt letztlich auch wiederum auf dich selbst zurück und du wirst ebenfalls fröhlicher und glücklicher leben.

Deshalb ist der erste Schritt unserer Dankbarkeitsübung, dass du während des Aktionszeitraums, täglich mindestens einem Menschen deine Dankbarkeit zeigst.

Beherzige dabei die folgenden Tipps:

 

Sei spezifisch dankbar

Anderen Menschen dankbar zu sein und dies auch zum Ausdruck zu bringen ist die leichteste Stufe in der Dankbarkeitsschule. Die nächst schwierigere Stufe ist es, dass du dabei so genau wie möglich bist. Sag also nicht einfach nur: „Ich bin dir so dankbar, dass du so bist wie du bist!“, sondern überlege dir genau, warum das so ist und sage zum Beispiel: „Ich bin dir dankbar, dass du mir in letzter Zeit so einfühlsam zugehört hast, wenn ich dir von meinen Problemen bei der Arbeit erzählt habe“.

Dieser Ausdruck von Dankbarkeit kommt viel authentischer und wichtiger rüber und hat damit auch eine viel größere Wirkung.

 

Wachse über Dich hinaus

Die dritte und wahrscheinlich schwierigste Stufe – quasi die Dankbarkeitsmeisterschaft – ist es, in Situationen Dankbarkeit zu entwickeln, in denen man eigentlich gar nicht dankbar sein zu können meint. Oder auch Menschen gegenüber, von denen du denkst, dass du ihnen eigentlich alles andere als dankbar sein zu müsstest.

Die Kollegin etwa, die einen immer wieder nervt (und damit unsere Lehrerin in Geduld ist), ein Obdachloser (der uns daran erinnert, wie komfortabel unser Leben ist), die Krankheit (die uns dazu bringt, uns auf das Wesentliche in unserem Leben zu konzentrieren). Hier schließt sich der Kreis wieder zu Steindl-Rast und der Dankbarkeit für Gelegenheiten, auf die uns schwierige Situationen und Ereignisse stoßen.

 

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Ilona Koglin
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